Auch in der Krise die Ärmsten nicht vergessen

Die Zahl derer, die mit dem neuartigen Coronavirus infiziert sind, steigt weiter. Dazu Babett Pfefferlein, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen im Thüringer Landtag: „Es hat daher absolute Priorität, eine weitere Zunahme an Infektionen zu verlangsamen, um insbesondere ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen zu schützen und eine Überlastung unserer Gesundheitssysteme zu verhindern. Zudem müssen wir die gesundheitlichen Folgen für alle Menschen in unserem Land begrenzen.“ Wichtig ist es der grünen Fraktion gerade in diesen Zeiten, die Schwächsten nicht aus dem Blick zu verlieren.

Deshalb fordert die Gesundheitspolitische Sprecherin weiterhin: „In diesen Krisenzeiten müssen alle Menschen uneingeschränkten Zugang zu unserem Gesundheitswesen erhalten, auch diejenigen, die keine gesetzliche Krankenversicherung vorweisen können oder von der medizinischen Regelversorgung nur schwer erreicht werden, wie Wohnungslose, Drogenabhängige, Menschen ohne Papiere oder gültigen Aufenthaltsstatus. In diesen Zeiten sind wir alle zu Solidarität und Verantwortung aufgerufen."

Mit Blick auf die Schutzschirme, die derzeit auch in Thüringen erweitert werden, gibt die Fraktionsvorsitzende Astrid Rothe-Beinlich weiterhin zu bedenken: „Unter den Schutzschirm für gemeinnützige Organisationen gehören neben den wirtschaftlich tätigen Vereinen auch die kleinen gemeinnützigen Träger von Beratungsstellen, Obdachlosenhilfen und die Tafeln in Thüringen. Hier besteht dringender Nachbesserungsbedarf. Gerade diese Organisationen brauchen dringend weitere finanzielle Unterstützung.“

Bei Rückfragen: Pressestelle Christian Herrmann, Tel. (03631) 3772654, (0151) 40 20 69 11

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Landtagsfraktion Thüringen

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