Distanzierung von Vandalismus im Wald

Mit Erschrecken haben wir heute die Nachricht in der Sondershäuser Ausgabe der Thüringer Allgemeinen gelesen, dass vermutlich Befürworter der Waldwildnis im Possenwald für Sachbeschädigungen und Vandalismus verantwortlich seien. Dazu sagt Babett Pfefferlein, Mitglied der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Thüringer Landtag mit Wahlkreis im Kyffhäuserkreis: „Dies ist keinesfalls unsere Art, das Ziel zu verfolgen, 2.500 Hektar Possenwald aus der forstwirtschaftlichen Nutzung zu entlassen. Vielmehr sind wir von Anfang an um Dialog und sachorientierte Gespräche bemüht. In zahlreichen Veranstaltungen und öffentlichen Diskussionen haben wir unseren Standpunkt vertreten. Das ist unsere Art, politische Ziele zu erreichen – durch Gespräche auf Augenhöhe. Bei allen Emotionen, die dieses Thema freisetzt: Es geht hier darum, ein im Koalitionsvertrag festgeschriebenes Vorhaben umzusetzen. Von den in der TA Sondershausen beschriebenen Vorkommnissen distanzieren wir uns ausdrücklich. Wir sind an einer konstruktiven Diskussion und sachorientierten Lösung für die Waldwildnis im Land Thüringen und speziell für den Wald am Possen interessiert. Den Weg der Gespräche werden wir nicht verlassen. Wir bedauern die Vorkommnisse und wünschen uns, dass die Täter zur Verantwortung gezogen werden.“

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