Es braucht starke und krisensichere Strukturen in der Geburtshilfe

Ohne Hebammen geht es nicht

Babette Pfefferlein: Es braucht starke und krisensichere Strukturen in der Geburtshilfe

Am 05. Mai 2022 werden alle Hebammen mit dem internationalen Hebammentag geehrt. Babette Pfefferlein, gesundheitspolitische Sprecherin der Thüringer Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN betont in diesem Zusammengang: „Die Arbeit von Hebammen ist enorm vielfältig und wichtig. Unser Dank gilt allen Hebammen und Geburtshelfer*innen, die in der Corona- Krise für die Familien da waren, Mut und Kraft gaben.“

„Dennoch ist die flächendeckende Versorgung mit der Hebammenhilfe gefährdet. Zu wenig Klinikpersonal führt zu hoher Arbeitsdichte. Nicht zuletzt deshalb arbeiten immer mehr Hebammen in Teilzeit oder verlassen die Krankenhäuser. Gemessen an der Verantwortung ist der Verdienst niedrig, auch in der Freiberuflichkeit. Diese Probleme müssen angegangen werden“, so Pfefferlein weiter.

„Wir brauchen eine sichere nach- und vorgeburtliche Versorgung und Geburtshilfe mit starken und krisenfesten Strukturen: stationär und ambulant. Wir als bündnisgrüne Landtagsfraktion setzen uns seit vielen Jahren dafür ein, dass die Hebammenversorgung in Thüringen im Rahmen des Landeshaushaltes unterstützt wird. Auch im diesjährigen Haushalt stehen Mittel zur Finanzierung umfassender Maßnahmen zur Förderung und Sicherstellung der Geburtshilfe zur Verfügung“, so die grüne Gesundheitspolitikerin abschließend.

 

 

Bei Rückfragen:

Anika Schidda, Pressesprecherin
Tel. (0361) 37 72666, (0151) 40 20 69 05
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Landtagsfraktion Thüringen



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