Musterprojekt für den Klimaschutz

Am heutigen Vormittag fuhr Babett Pfefferlein in die Gemeinde Werther (Landkreis Nordhausen), denn dort startete Umweltministerin Anja Siegesmund gemeinsam mit Landkreis, Stadt und Bauträger die Erschließung des neuen Wohngebietes „Lehmkuhle" in Werther. Zudem überreichte Siegesmund einen Förderbescheid von über rd. 140.000 EUR. Damit unterstützt das Umweltministerium ein Musterprojekt für Klimaschutz bei der Wärmeversorgung von Wohngebäuden – und das erste klimaneutrale Wohngebiet der Stadt. Ab Herbst 2021 entstehen auf einer Fläche von 2,6 Hektar 33 neue Wohnhäuser.

 

 

"Das ist ein zukunftsweisendes Projekt zur Stärkung des Ländlichen Raumes. Die Gemeinde Werther geht hier einen ganz neuen Weg, vorbildlich und großartig!", sagte Babett Pfefferlein vor Ort.

Hintergrund:

Die Bürgerenergiegenossenschaft Helmetal e.V. investiert 300.000 EUR in die klimaneutrale Wärme- und Stromversorgung des Areals. Als Wärmequelle dient auf 9.000 m² Fläche ein sogenannter geothermischer Erdkollektor. Er speist die Wärme der Erde in das Nahwärmenetz. Im Verbund mit Wärmepumpen und Solar-Anlagen entsteht ein Wohngebiet, das nahezu komplett CO2-frei mit Wärme und Strom versorgt werden kann. Das neue System besticht durch seine Effizienz, denn im Vergleich zu konventionellen Anlagen spart die neue Technik 247 MWh Energie jährlich ein. Dazu kommt der Wegfall von 50 Tonnen CO2 pro Jahr.



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